Swisspen: 3D-Drucker-Stift aus der Schweiz

Wie bereits mit dem 3Doodle können mit dem Swisspen Objekte mit der Hand „ausgedruckt“ werden. Es kommt das selbe Funktionsprinzip wie beim FDM-3D-Druck zur Anwendung, allerdings muss der Nutzer die Düse selbst führen.









Ein Schweizer Unternehmen hat einen Stift entwickelt, mit dem nach dem selben Prinzip wie bei FDM-3D-Druckern Objekte mit der Hand erstellt werden können. Der Swisspen sieht aus wie eine Heißklebepistole, aus der Düse an der Spitze kommt jedoch geschmolzener PLA- oder ABS-Kunststoff heraus, mit dem das Objekt „gezeichnet“ wird. Um ein möglichst gutes Ergebnis zu erhalten, sollte das Objekt zunächst auf einem flachen Untergrund, an dem der Kunststoff nicht zu leicht haften bleibt, vorgezeichnet werden. Mehrschichtiges „Drucken“ ist zwar auch möglich, mit dieser Methode aber sehr mühsam.» futurezone

3d

Erfolgreiches Vorbild
Der Stift ist auf Material mit 1,75 Millimeter Durchmesser beschränkt. Das Konzept des Swisspen ist ident mit dem des 3Doodlers von Wobbleworks, der bereits vor einem halben Jahr auf Kickstarter erfolgreich finanziert wurde. Dort konnte man rund 2,3 Millionen US-Dollar einnehmen, weit mehr als die ursprünglich geforderten 30.000 US-Dollar. Der Stift kostet umgerechnet rund 83 Euro, ähnlich viel der 3Doodler, der derzeit für rund 74 Euro erhältlich ist. Lediglich beim Auslieferungsdatum haben die Schweizer dem US-amerikanischen Vorbild etwas voraus: Der Swisspen soll bereits ab Oktober ausgeliefert werden, der 3Doodler hingegen erst Februar 2014.

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