3Doodler: Günstigere Alternative zum 3D-Drucker ?

Malen in der dritten Dimension

Diesmal nicht das Haus aus dem 3D-Drucker, sondern direkt aus dem Kopf. Das amerikanische Unternehmen Wobbleworks hat mit dem „3Doodler“ nun eine Art handbetriebenen 3D-Drucker entwickelt, mit dem es möglich ist, dreidimensionale Objekte frei in den Raum zu zeichnen.

Modifizierte Heißklebepistole

Der Prototyp der Unternehmer gleicht einer Mischung aus Stift und Heißklebepistole – im Inneren ist er jedoch ähnlich aufgebaut wie der Druckkopf eines 3D-Druckers.

Spezieller Kunststoff wird im Inneren des Stiftes auf knapp zweihundertsiebzig Grad erhitzt und durch ein integriertes Kühlsystem beim Verlassen der Spitze wieder gehärtet. Das Einzige, was hierbei benötigt wird, sind eine Steckdose und ein bisschen Fingerspitzengefühl – so die Entwickler Peter Dilworth und Max Bogue.

3D-Druck bleibt im Trend

Mit dem Ziel „3Doodler“ sowohl bei Schmuck, Dekoelementen und Reparaturen, als auch vielen weiteren künstlerischen Anwendungsgebieten einsetzen zu können, startete Wobbleworks über die Crowdfundingplattform Kickstarter mit der Umsetzung ihrer Idee. Das ursprüngliche Finanzierungsziel von dreißigtausend US-Dollar erreichten Sie innerhalb weniger Stunden und liegen derzeit bei über 1,4 Millionen US-Dollar.

Printing Pen für 75$ 2013

Aufgrund des großen positiven Anklangs soll das Projekt bereits im November diesen Jahres auf dem Markt starten und für jeweils fünfundsiebzig US-Dollar bestellbar sein.









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